Für die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Lea Seibt begann das Jahr 2026 mit zahlreichen neuen Impulsen, Entwicklungen und zugleich persönlichen Veränderungen. Der Jahresanfang stand ganz im Zeichen von Neuanfängen, Wachstum und vielen schönen Momenten innerhalb des Verbandes.
Ein besonders erfreulicher Schwerpunkt lag auf der Gründung weiterer Selbsthilfegruppen. Neben neuen Präsenz- und Onlinegruppen konnten drei wichtige Sondergruppen ins Leben gerufen werden: eine Selbsthilfegruppe für Männer, eine für Frauen sowie eine spezielle Gruppe für Angehörige. Diese Erweiterung ist Lea Seibt ein großes Anliegen, da geschlechterspezifische Bedürfnisse gezielter berücksichtigt und Angehörige individueller begleitet werden können. Gleichzeitig besteht der Wunsch, diese Angebote noch stärker bekannt zu machen, da die bisherigen Teilnehmendenzahlen noch wachsen dürfen. Insbesondere das Männer-ABC freut sich über weitere Teilnehmer, die Lust auf Austausch und gegenseitige Unterstützung haben.
Auch auf struktureller Ebene wurde zu Jahresbeginn intensiv gearbeitet. Gemeinsam mit ihrer Vorstandskollegin Vivienne Elin Spuck hat Lea Seibt das AuMa-Team weiter vorangebracht. Nachdem Ende des vergangenen Jahres mit dem Entwicklungsteam (EWI) ein dritter vertiefender Bereich im Außendarstellungs- und Marketingteam hinzugekommen ist, erfolgte nun die konkrete Strukturierung in vier Untergruppen: Mitgliedergewinnung, Kooperationsmöglichkeiten, Projektideen und Sichtbarkeit des Verbandes. Für diese Untergruppen wurden zu Jahresbeginn jeweils verantwortliche Projektleitende aus dem Team benannt, sodass die konzeptionelle und strategische Arbeit nun gezielt starten konnte. Bereits jetzt sind vielversprechende Ideen entstanden – insbesondere in den Bereichen Kooperation, Mitgliedergewinnung und Projektentwicklung, etwa im Hinblick auf Präventionsangebote an Schulen in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband. Mit großer Spannung blickt Lea Seibt darauf, welche Projekte das Team in den kommenden Monaten gemeinsam umsetzen wird.
Parallel dazu ist auch das App-Betreuungsteam weiter gewachsen. Die Verbands-App gewinnt zunehmend an Bedeutung, da sie Veranstaltungshinweise zu ABC- und Sonderveranstaltungen bündelt, Beiträge der Webseite sowie Social-Media-Inhalte zugänglich macht und zahlreiche wissenswerte Informationen bereitstellt. Dass sich immer mehr Engagierte für die Pflege und Weiterentwicklung der App einsetzen, wird im Vorstand mit großer Dankbarkeit wahrgenommen.
Ein weiterer wichtiger Aufgabenbereich zu Jahresbeginn war die Einarbeitung des Research-Teams. Gemeinsam mit dem ersten Vorstandsvorsitzenden Thomas Grünschläger begleitete Lea Seibt neue Teammitglieder in ihre Aufgaben. Das Team recherchiert Adressen von Ärztinnen, Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, damit gezielt Flyer und Informationsmaterialien des Verbandes an lokale Fachstellen versendet werden können. Ziel ist es, die Angebote des Verbandes noch bekannter zu machen und Betroffene frühzeitig zu erreichen. Durch das Wachstum und die strukturierte Einarbeitung kann dieses Team nun aktiv in die Umsetzung starten.
Zudem widmete sich Lea Seibt gemeinsam mit Thomas Grünschläger der angekündigten Überarbeitung der Verbandssatzung. Die Anpassungen, die in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband erfolgen, sollen die aktuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse des Verbandes besser widerspiegeln. Die überarbeitete Satzung wird auf der nächsten Mitgliederversammlung vorgestellt.
Ein weiterer strategischer Fokus lag auf der breiteren Aufstellung des Vorstandes. Wie bereits angekündigt, verfolgt der Vorstand eine sogenannte Double-Strategy: Zentrale Aufgabenbereiche sollen künftig doppelt besetzt werden, sodass bei Ausfällen Kontinuität gewährleistet bleibt und Verantwortlichkeiten gemeinsam getragen werden können. Dafür werden aktuell sowohl intern als auch extern engagierte Personen gesucht, die Lust haben, an Vorstandsthemen mitzuwirken. Wer Lust hat, sich zu engagieren, kann sich jederzeit gerne bei uns melden.
Darüber hinaus arbeitet Lea Seibt gemeinsam mit Thomas Grünschläger an der Vorbereitung des anstehenden Strategiemeetings des Gesamtvorstandes im März. An zwei halben Tagen wird sich der Gesamtvorstand – teils in Präsenz, teils digital zugeschaltet – intensiv mit Vision, Werten, Zusammenarbeit und der zukünftigen Ausrichtung des Verbandes auseinandersetzen. Ziel ist es, eine klare gemeinsame Grundlage für die weitere Entwicklung zu schaffen.
Neben all den verbandlichen Themen befindet sich Lea Seibt auch privat in einer Phase des Umbruchs. Ab März startete sie in einen neuen beruflichen Abschnitt, passend zu einem Jahr, das von Neuanfängen und Veränderungen geprägt ist. Mit Blick auf die kommenden Monate zeigt sie sich gespannt und zuversichtlich: sowohl in Bezug auf persönliche Entwicklung als auch die weitere Reise des Verbandes. Besonders dankbar blickt sie auf die vielen engagierten Menschen, die die Verbandsarbeit möglich machen und mit ihrem Einsatz die gemeinsame Vision tragen.


