Für Menschen, die eine PTBS erleiden, überlagert dies als Folge häufig den größten Teil ihres Erlebens. Sie erleben sich dann oft als völlig ausgeliefert, ohne eigene Gestaltungsmöglichkeiten, wenn sie überflutet werden von damit meist verbundenen „flash-backs“, Depressionen, von Entfremdungs-Erleben, Dissoziation und Ohnmacht, Tendenzen zur Selbstverletzung, Empfindungen tiefster Wertlosigkeit usw.
Leider werden sie so auch von vielen TherapeutInnen gesehen und behandelt. Im Vortrag wird gezeigt, wie mit hypnosystemischen Methoden gerade auch bei Menschen mit PTBS vielfältige, quasi „schlummernde“ Kompetenzen in ihrem unbewussten Kompetenz-Potenzial wieder entdeckt und nachhaltig wirksam reaktiviert werden können, bei gleichzeitiger sehr empathischer Würdigung ihres enormen Leids und auch der wertvollen Bedürfnisse, die sich auch im Leid verdeckt zeigen und die so auch konstruktiv genutzt werden können, wobei das Leid als kompetentes Wissen der ersehnten Erlebnisse (Ist-Soll-Diskrepanz) imaginativ wirksam für Lösungserleben utilisiert werden kann.
Lernziele:
- Hypnosystemische Basisprämissen
- Systematik von Kompetenz-fokussierenden und utilisierenden Interventionsstrategien
- Utilisation von Kybernetik 2. Ordnung, auch für Selbstfürsorge von TherapeutInnen
- Transformation von Erickson´schen indirekten Interventionsstrategien in wirksame, würdigende transparente Metakommunikation
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