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Neues Online-Angebot für Alleinerziehende: Selbsthilfegruppe startet im Juni 2026 Niedrigschwelliger Austauschraum berücksichtigt Lebensrealität von Einelternfamilien
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Der Bundesverband Burnout und Depression e. V. (BBuD) erweitert sein Angebot der „Anderen Burnout Cafés“ (ABC) um eine neue Online-Selbsthilfegruppe speziell für Alleinerziehende. Ziel des Angebots ist es, Menschen in dieser besonderen Lebenssituation einen geschützten Raum für Austausch, Entlastung und gegenseitige Unterstützung zu bieten.
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Alleinerziehende stehen häufig unter einer hohen Mehrfachbelastung: Erwerbsarbeit, Kindererziehung und Alltagsorganisation müssen allein bewältigt werden. Zeit für die eigene psychische Gesundheit bleibt dabei oft kaum. Gleichzeitig bestehen Hürden für die Teilnahme an klassischen Unterstützungsangeboten – etwa fehlende Betreuungsmöglichkeiten oder die Sorge, familiäre Anforderungen könnten stören.
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Das neue Online-Format greift diese Realität bewusst auf. Die Teilnahme ist flexibel gestaltet: Auch eine stille Teilnahme ohne aktive Wortbeiträge ist möglich, ebenso wie Unterbrechungen durch Kinder im Hintergrund. Das Angebot orientiert sich damit konsequent an den Bedürfnissen der Zielgruppe und ermöglicht einen niedrigschwelligen Zugang zur Selbsthilfe.
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Die Gruppe trifft sich jeden dritten Mittwoch im Monat von 19:00 bis 21:00 Uhr im digitalen Raum.
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Inhaltlich stehen Themen wie Stressmanagement, Resilienz, Umgang mit Belastungen sowie Burnout-Prävention und -Bewältigung im Fokus.
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Die konkrete Ausgestaltung erfolgt gemeinsam mit den Teilnehmenden und wird beim
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ersten Treffen am 17. Juni 2026 abgestimmt.
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Das Online-ABC für Alleinerziehende ist Teil der bundesweiten Selbsthilfearbeit des BBuD. Die Teilnahme ist kostenfrei. Technische Voraussetzungen sind bewusst niedrig gehalten. Auch eine Teilnahme ist auch über mobile Endgeräte möglich. Mit diesem Angebot startet das zwölfte Online-ABC des BBuD e. V.
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Die ABC-Gruppen des BBuD wurden 2013 von Betroffenen für Betroffene ins Leben gerufen. Sie verbinden Erfahrungsaustausch mit thematischen Impulsen und bieten einen geschützten Raum, in dem sich Teilnehmende mit ihren individuellen Herausforderungen auseinandersetzen können. Selbsthilfe kann dabei keine Therapie ersetzen, stellt jedoch eine wichtige Ergänzung dar – insbesondere dann, wenn professionelle Unterstützung schwer zugänglich ist.
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Depressionen gehören mittlerweile zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland. Im Jahr 2024 waren rund 9,5 Millionen Menschen von Depressionen betroffen (Gesundheitsatlas Deutschland, AOK 2024). Die Zahl der Erkrankten steigt stetig. Depressionen belasten das Leben der Betroffenen und ihr Umfeld. Stigmatisierung, Unwissenheit und Unverständnis in der Bevölkerung einerseits sowie ein unzureichendes Versorgungsangebot erschweren insgesamt den Umgang mit der Krankheit. Der vom Verein genutzte Begriff „Burnout“ hilft dabei, ein auch sprachlich niedrigschwelliges Angebot zu formulieren und damit mehr Menschen zu erreichen. Mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen dahingehend eine Unterstützung zu bieten, macht der BBuD mit den neuen Terminen einen weiteren wichtigen Schritt.
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Hintergrund: In Deutschland haben bereits drei Prozent der Bevölkerung zumindest einmal im Leben die Diagnose eines sogenannten „Burnouts“ erhalten. Dieses Syndrom bezeichnet einen Erschöpfungszustand, welcher sich in verschiedenen Phasen von der Überlastung und Überforderung bis zum mentalen Zusammenbruch äußern kann, vor allem Berufsleben und soziale Kontakte betrifft und insbesondere psychosomatische Beschwerden auslöst. Hingegen erlitten mindestens 9,5 Millionen Deutsche bereits eine ernstzunehmende depressive Episode, die als schwere psychiatrische Erkrankung anzusehen ist und sich in Perspektivlosigkeit, Freudlosigkeit, Traurigkeit über beträchtliche Körpererscheinungen und einem massiven Rückzug aus dem persönlichen Umfeld ausdrückt. Beide Krankheitsbilder sind allerdings der Psychotherapie und medikamentösen Behandlungsansätzen zugänglich. Daneben helfen niederschwellige Maßnahmen wie Entspannungstraining, Lichttherapie, Selbsthilfemaßnahmen, Sozialberatung oder Coaching.
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Der Bundesverband Burnout und Depression e. V. ist die bundesweite Selbsthilfeorganisation für Menschen mit stressinduzierten Problembildern wie Burnout oder Depression. Seine Mitglieder sind eigens betroffen und wollen ermutigen, selbst wieder aktiv zu werden und für sich und andere Erkrankte Verantwortung zu übernehmen.
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